12.03.2017

Tara Refuge Prayer


Tara Refuge Prayer
Calligraphy montage, 21x30 cm (2017)
Tibetan script: Betsu

na mo
lama yidam jetsun ma
chogsum gyalwa gyamthso la
dagsog drokün jangchub bar
tsechig güpä kyabsu chi

27.02.2017

Losar Tashi Delek!



The Year of the Fire Rooster
Calligraphy (2017)

07.10.2016

Samsara


Samsara (tib: 'khor.ba)
Callygraphy montage, 21x30 cm (2016)

Wheel of life with six realms
Six classes of beings (Skt. ṣaḍgati; Tib. rigs drug) — the major modes of existence within samsara, each caused and dominated by a particulardestructive emotion:

hell beings (dmyal ba) - anger
hungry ghosts, or pretas (yi dvags) - miserliness
animals (dud 'gro) - stupidity
human beings (mi) - desire
demi-gods, or asuras (lha min) - jealousy
gods (lha) - pride

The first three constitute the three lower realms and the latter three, the three higher realms.

04.10.2016

milam | traumgleich | dream-like


Milam (tib.: rmi.lam) dream-like
Calligraphy, 30x21 cm (2016)
black indian ink on prepared silkpaper

26.09.2016

Lha Gyal Lo!


Lha Gyal Lo! May the gods be victorious!
Calligraphy, 30x21 cm (2016)
black indian ink on prepared fotopaper
(foto by Claudia Reinhold on fb)

13.09.2016

Sun & Moon


sun & moon | nyima - dawa
Calligraphy, 20x20 cm (2016)
colored indian ink on canvas

13.04.2016

Lungta


Lungta
Calligraphy, 30x21 cm (2016)
red indian ink on prepared fotopaper

Lungta (Tib.: rlung rta) literally 'windhorse'. A mythical Tibetan creature symbolizing the inner air or wind of the body and related aspects of the Buddhist path.

03.04.2016

Triratna | Three Jewels | Drei Juwelen







Collage (2016)
3tlg., jeweils 20x30 cm (6x17 cm) im Passepartout

Hintergrund:
Drei "Buddha-Gedichte" von Rainer Maria Rilke auf handgeschöpftem Nepal-Papier

Vordergrund:
Dreifache Zufluchtsformel; Sprache: Pali; Schrift: Siddham

Buddham saranam gacchami
Dhammam saranam gacchami
Sangham saranam gacchami


(1)

Buddha in der Glorie
Rainer Maria Rilke

Mitte aller Mitten, Kern der Kerne,
Mandel, die sich einschließt und versüßt, -
dieses Alles bis an alle Sterne
ist dein Fruchtfleisch: Sei gegrüßt.
Sieh, du fühlst, wie nichts mehr an dir hängt;
im Unendlichen ist deine Schale,
und dort steht der starke Saft und drängt.
Und von außen hilft ihm ein Gestrahle,
denn ganz oben werden deine Sonnen
voll und glühend umgedreht.
Doch in dir ist schon begonnen,
was die Sonnen übersteht.


(2)

Buddha
Rainer Maria Rilke

Als ob er horchte. Stille: eine Ferne...
Wir halten ein und hören sie nicht mehr.
Und er ist Stern. Und andre große Sterne,
die wir nicht sehen, stehen um ihn her.
O er ist Alles. Wirklich, warten wir,
daß er uns sähe? Sollte er bedürfen?
Und wenn wir hier uns vor ihm niederwürfen,
er bliebe tief und träge wie ein Tier.
Denn das, was uns zu seinen Füßen reißt,
das kreist in ihm seit Millionen Jahren.
Er, der vergißt was wir erfahren
und der erfährt was uns verweist.


(3)

Buddha
Rainer Maria Rilke

Schon von ferne fühlt der fremde scheue 
Pilger, wie es golden von ihm träuft; 
so als hätten Reiche voller Reue 
ihre Heimlichkeiten aufgehäuft. 

Aber näher kommend wird er irre 
vor der Hoheit dieser Augenbraun: 
denn das sind nicht ihre Trinkgeschirre 
und die Ohrgehänge ihrer Fraun. 

Wüßte einer denn zu sagen, welche 
Dinge eingeschmolzen wurden, um 
dieses Bild auf diesem Blumenkelche 

aufzurichten: stummer, ruhiggelber 
als ein goldenes und rundherum 
auch den Raum berührend wie sich selber.